Vorstellungsreihe CoRE-NRW Forschungsprojekte (Nr. 4)
Wechselbeziehungen zwischen Radikalisierungsprozessen zwischen Islamismus, Rechts- und Linksextremismus sowie religiöse Deutungsmachtkonflikte in salafitsischen Kreisen – das waren die Inhalte der beiden Projekte, die CoRE-NRW am 04.02.2022 vorstellte und zur Diskussion stellte.
Inhalt
Die erste Projektvorstellung 2022 des CoRE-NRW-Netzwerks gab einen Einblick in die folgenden beiden Projekte.
Unter der Leitung der Universität Duisburg-Essen forscht ein interdisziplinäres Team zum Thema "Radikaler Islam versus radikaler Anti-Islam. Gesellschaftliche Polarisierung und wahrgenommene Bedrohung als Triebfaktoren von Radikalisierungs- und Co-Radikalisierungsprozessen bei Jugendlichen und Post-Adoleszenten". Es untersucht Radikalisierungsprozesse bei jungen Menschen, um diese Erkenntnisse im Rahmen der Präventionsarbeit nutzen zu können. Die Leiterin des Projekts Prof.in Susanne Pickel stellt das Projekt vor. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website der Universität Duisburg-Essen.
Dr. Youssef Dennaoui vom Institut für Katholische Theologie an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) stellt das Projekt "Religiöse Deutungsmachtkonflikte und Überbietungskämpfe im globalen Feld des Salafismus" vor. Das Projekt untersucht den übertriebenen Wettstreit religiöser Praktiken und theologischer Auffassungen der salafistischen Szene in Deutschland und Marokko. Die Ergebnisse der vergleichenden Analyse sollen genutzt werden, um die Präventionsarbeit zu verbessern und zu erweitern. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website des Projekts.