Inhalt
6-tägige Fortbildung
Islamismus ist ein Phänomen, das seit einigen Jahren Öffentlichkeit, Politik und Sicherheitsbehörden beschäftigt. Die islamistische Szene ist dabei keineswegs homogen, sie umfasst sowohl apolitische als auch politische, gewaltlose wie militante Anhänger, jeweils mit sehr unterschiedlicher politischer Brisanz und mit unterschiedlichem Konfliktpotential. Dieses Spannungsfeld zwischen Militanz, jugendlicher Provokation und Rebellion stellt Fachkräfte der Jugendhilfe vor große Herausforderungen; viele sind unsicher, wie zwischen radikalem und nicht radikalem Gedankengut, gefährlichen und ungefährlichen Einstellungen zu unterscheiden ist. Gerade vor dem Hintergrund, wie aktiv islamistische Gruppierungen insbesondere im Internet und in den Sozialen Medien sind, fragen sich Fachkräfte häufig, wie sie zum Phänomenfeld Islamismus konkrete Präventionsarbeit leisten können.
Die Weiterbildung führt in drei Modulen – ERKENNEN, VERSTEHEN, HANDELN – schrittweise an das Phänomen Islamismus heran und vermittelt das nötige Wissen, um Herausforderungen in der Jugendhilfe angemessen und mit differenziertem Blick zu begegnen.
Im Laufe der Weiterbildung werden bestehende Präventionsprojekte vorgestellt und die Teilnehmenden im Aufbau eigener präventiver Netzwerke unterstützt. Die Weiterbildung wird begleitet von praktischen Übungen und bietet Informations- und Arbeitsmaterialien zur lokalen Verbreitung.
Zielgruppe der Weiterbildung
- Fachkräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, vor allem aus den Bereichen erzieherischer Kinder- und Jugendschutz, Jugendarbeit und Schulsozialarbeit
Anmeldung
Weitere Informationen zur Anmeldung und Terminen finden Sie auf der Seite der AJS.